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Die Idee

Bei einem Segeltörn im herbstlichen Mittelmeer stand das Thema Selbstbau wieder einmal zur Diskussion. Diesmal jedoch lag ein konkretes Projekt vor. Eine Jacht, die mit kleiner Crew gesegelt werden kann, die sportlich ist und auch längere Distanzen sicher bewältigt. Ein erstes Gespräch mit einem Konstrukteur war schon geführt worden.

Die Männer sahen sich an diesem geselligen Abend schon in ihrer eigenen Jacht dem Sonnenuntergang entgegen segeln und liessen sich, auch dank der optimistischen Kalkulation schnell begeistern. Die Skepsis der Frauen wurde besänftigt, indem man lediglich von einem Vorprojekt sprach.

Zu Hause angelangt begannen wir jedoch das ganze vorzubereiten. Eine zweite Kalkulation die einiges höher ausgefallen war konnte uns nicht davon abhalten.


Das Projekt

Im Februar 2004 bezogen wir eine ehemalige Reithalle in Steg (ZH). Mitte April begannen wir mit dem Montieren der Leisten. Ende Oktober war die Aussenhülle fertig laminiert.

Beim Rumpf haben wir uns für das Speed-Strip Verfahren entschieden. Dabei werden Zedern-Leisten über eine Form geplankt. Die Verleimung der Leisten erfolgt mit Epoxy. Eine Baumethode, die handwerklich geschickte Laien bewältigen können. Das Deck wird mit Okumé Bootsbau-Sperrholzplatten gebaut. Die vom Konstrukteur gelieferten Dateien ermöglichen CNC-Zuschnitt von Schablonen und Holzleisten.

Das Laminat aus Glasgewebe und Epoxy wird unter Vakuum verklebt. Die Vakuum-Methode eignet sich auch für diverse Verleimungen. Das Vakuum-Verfahren ermöglicht qualitativ bessere Laminate und Verklebungen. Der Aufwand ist aber grösser.

Die Crew

Unsere Frauen sind uns in dieser Zeit wichtige Helfer geworden. Allen Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen, deren Unterstützung unsere Erwartungen weit übertroffen haben, sind wir zu Dank verpflichtet.

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